Seit gut einer Woche bin ich hier nun im wunderschönen Südafrika. Es ist unglaublich, was ich in dieser kurzen Zeit alles schon erleben durfte!
Wie einige von euch schon wissen, verbringe ich nun 1 Jahr in Südafrika in Germiston (einem Vorort von Johannesburg) und mache hier mein Freiwilligendienst in einem Kinderheim. Es ist das "Epworth Children`s Village", das mehr als 40 Kinder betreut.
Ich möchte diesen Blog hier als eine Art Tagebuch gestalten, hauptsächlich für mich selbst. Alle meine Erlebnisse, Erfahrungen und Herausforderungen sollen hier gesammelt werden. Aber natürlich möchte ich euch auch an diesem Abenteuer teilhaben lassen. Deshalb werde ich versuchen, regelmäßig Einträge zu posten und wer weiß...vielleicht erwecke ich die Lust in DIR, mal selbst so eine Erfahrung zu machen.
Ich hatte schon die Ehre, dieses Wochenende eine gigantische Reihe an sogenannten "Game Farms" zu besuchen. Dort hab ich auch viele Tiere sehen können und eine Menge erlebt. Mehr dazu erzähle ich ein ander mal.
Als aller erstes möchte ich euch das Epworth Children`s Village vorstellen.
Das Kinderheim ist, wie der Name "village" schon sagt, fast ein kleines Dorf. Das ganze Heim ist, wie eigentlich alle Einrichtungen hier, umzäunt und verfügt über eine eigene Security.
In dem kleinem Dorf leben wie gesagt die über 40 Kinder im alter von 4- 16 Jahren in ihren verschieden Häusern. In denen verbringen auch ihre "uncle´s" und "aunty`s" ihre Zeit (Hier werden alle Erwachsene mit Onkel und Tante angesprochen, daran musste ich mich auch erstmal gewöhnen ). Es gibt jeweils 2 Jungen- und 2 Mädchenhäuser, die jüngeren leben jeweils zusammen in einem Haus und die älteren auch.
Das Gebäude was ihr hier seht ist das "Oak´s" Haus. Hier sind die kleinen Jungs drin und für die bin ich auch hauptsächlich zuständig.
Neben den Kinderhäusern gibt es auch das Bürogebäude mit verschieden Mitarbeitern, die für verschiedene Bereiche zuständig sind. Auch gibt es Häuser, in denen die Kinder ihre Hausaufgaben machen können und kleine Lager mit verschiedenen Materialien. Spielmöglichkeiten für die Kids werden auch zu Verfügung gestellt und einen großen Pool, der im Sommer (,der bald kommen wird) sehr nützlich sein könnte.
Nun habt ihr ein paar Bilder vom Kinderheim gesehen. Jetzt wollt ihr aber bestimmt noch meine Wohnung sehen.
Das ist das Haus von den großen Mädchen und direkt darüber könnt ihr meine Wohnung sehen.
Das hier ist mein Schlafzimmer. Gleichzeitig ist dies aber auch "mein" Zimmer. Warum? Naja, das liegt daran, das ich in dieser putzigen kleinen Wohnung nicht alleine lebe.
Hier im Wohnzimmer schläft meine supertolle singende Mitfreiwillige Ellen Wagner. Sie ist, ebenfalls wie ich, ein Jahr im Kinderheim tätig und kümmert sich um die kleinen Mädels. Da wir kein weiteres Schlafzimmer haben, schläft sie hier.
Neben unseren anderen beiden Zimmern haben wir natürlich auch unser eigenes Bad und unsere kleine Küche. Was vielleicht im Bad auffällt ist, das wir keine Dusche hier haben. Im ganzen Heim gibt es Badewannen und anstatt zu duschen.. "you take a bath".
Die Wohnung ist zwar sehr klein, aber sie hat alles was man braucht.
Nun seid ihr sicherlich neugierig, was ich hier eigentlich genau mache und was hier den ganzen Tag abgeht. Das alles und noch viel mehr gibt's demnächst zu sehen!!!
Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei der EmK-Weltmission, Weltwärts und meinem Förderkreis bedanken, dass sie mich in jeder Weise unterstützen. Sie machen das ganze hier erst möglich und ich bin sehr dankbar dafür, das man heutzutage solche Möglichkeiten haben kann.
Ps: Ja, ich weiß, meine Rechtschreibung ist nicht die beste.Und an der Kommasetzung könnte ich auch noch arbeiten...aber zum Glück ist das ganze hier ja nur ein Tagebuch ;)











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